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Die Akzeptanzförderung der SPD für neue Windräder

Bürger und Gemeinden sollen künftig laut einer SPD-Planung für Windräder in ihrer Umgebung belohnt werden, um die Akzeptanz für Windparks zu steigern. Wie genau das aussieht, soll eine Arbeitsgruppe bis Ende März erarbeiten. Nach dem Willen der SPD sollen die Anwohner direkt profitieren.
Mit der Einführung des „Windbürgergeldes“ soll der Widerstand gegen Windräder vor der eigenen Haustür überwunden werden

Dabei ist dieses Thema nicht neu.
Unter dem Titel „Bürgerwindrad“ gab es diese Beteiligungsmöglichkeit für Bürger und Gemeinden früher schon.

Bei einem Bürgerwindrad übernehmen die Bürger die Finanzierung der Windkraftanlagen. Die Bürger sind so direkt am finanziellen Erfolg „ihres Windrads“ beteiligt und sie identifizieren sich mit „ihrem Windrad“. Den Bürgern wird damit eine Gelegenheit eröffnet, sich mit Ihrer Beteiligung aktiv für eine neue Energiepolitik zu engagieren. Der Gewinn aus der Stromerzeugung bleibt vor Ort und stärkt die regionale Wirtschaft.

Helfen kann dabei auch die DeBe. Die Deutsche BürgerEnergie eG wurde 2011 als Energiegenossenschaft zur Energieerzeugung und Versorgung ins Leben gerufen.
Mit ihren Leistungen zur ökologischen Stromerzeugung und Energieversorgung ermöglicht die DeBe einen breiten, bürgergetragenen Umstieg auf erneuerbare Energien und binden die Menschen in größtmöglicher Form in die Energiewende ein.
Die DeBe plant, errichtet, betreibt und investiert deutschlandweit in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Überschüsse aus dem Verkauf des eingespeisten Stroms dieser Anlagen können an die Mitglieder der Genossenschaft ausgeschüttet werden.

Viele dieser „Bürgerwindräder“ werden zur Zeit aber wegen Unwirtschaftlichkeit wieder demontiert. Die staatliche Förderung läuft aus und damit werden diese Windräder für Investoren und Gemeinden zum Kostenfaktor.

Das heisst aber auch, dass das „Windbürgergeld“ nur durch staatliche Fördermittel möglich ist und der Steuerzahler diese „Akzeptanzförderung und Bürgerbeteiligung“ zahlen muss.

 

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