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15.5. Vorschläge des Ifo-Instituts um Bayerns Wirtschaft aus der Corona-Krise zu führen

Im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums hat das ifo Institut Vorschläge entwickelt, um Bayerns Wirtschaft aus der Coronakrise zu führen.
Folgende Stellschrauben stehen vor allem im Blick: eine wirtschaftsfreundliche Steuerpolitik, gezielte Investitionen zur Stärkung der Konjunktur und von Zukunftsthemen sowie eine Neujustierung zur Vereinbarung von Exportstärke und regionalen Wirtschaftskreisläufen bis hin zur Produktion lebensnotwendiger Güter in Bayern.
Bei den Öffentlichen Investitionen setzt man auf starke Städte und Gemeinden: Sie sollen mit ihren Investitionen und Ausgaben direkt vor Ort für Wertschöpfung sorgen - vom Straßenbau bis zur Schulkantine. Die Staatsregierung will sich deshalb mit dem ifo-Vorschlag eines Investitionsfonds für die Kommunen beschäftigen.
Um Konkurse abzuwenden und Arbeitsplätze zu sichern, soll vor allem der steuerliche Verlustrücktrag deutlich ausgeweitet werden. Die Verrechnung von Verlusten des Jahres 2020 mit Gewinnen der letzten Jahre sei keine Steuersubvention, sondern nur Ausdruck fairer Besteuerung.
Und auch von Berlin erwartet man bei der Steuerpolitik Mut. An erster Stelle steht die Senkung der Unternehmenssteuern auf international wettbewerbsfähiges Niveau. Die Meinung des ifo dazu ist deutlich: Deutschland würde dadurch sowohl die Inlandsnachfrage stärken als auch für ausländische Investoren noch attraktiver werden.

Von den Unternehmen werden als wirksame Maßnahmen eingestuft:
Staatliche Kreditgarantien
Staatliche Beteiligungen
Steuersenkungen
Anpassung Steuervorauszahlungen
Verbesserte Verlustverrechnung

Als nur mittelmäßig wirkend werden z.B. eingestuft:
Förderung der Digitalisierung
Investitionszuschüsse
Kaufprämien für Kraftfahrzeuge

 

Weitere Informationen
www.stmwi.bayern.de
www.bayern.de

 

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