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Ludwig Güttler & Leipziger Bach Collegium - Festliches Barock - Detmold

Beginn:
24.01.2020, 20:00 Uhr
Ende:
-

Ludwig Güttler & Leipziger Bach Collegium - Festliches Barock in Detmold

Er ist ein Meister der klassischen Trompete, Dirigent, der Gründer von drei Orchestern,
Musikwissenschaftler und Vorsitzender der Stiftungsgesellschaft der Frauenkirche zu Dresden, für
deren Wiederaufbau er sich jahrelang intensiv einsetzte und voller Leidenschaft in aller Welt warb:
Ludwig Güttler.
Am Mittwoch, den 06. November 2019, gibt der weltberühmte Virtuose aus Sachsen in der
Nikolaikirchekirche Freiberg ein Konzert. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.
Zusammen mit seinem Kammerorchester, das sich aus führenden Solisten der Staatskapelle
Dresden und dem MDR Symphonieorchester zusammensetzt, spielt Güttler Kompositionen von G.
Ph. Telemann, J. Ch. Bach, J. S. Bach, G. Finger u.a. (Änderungen vorbehalten).
Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Kein
Wunder also, dass der sächsische Großmeister stets vor ausverkauften Kirchen und Konzertsälen
musiziert.
Als Solist auf Trompete und Corno da caccia zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen
der Gegenwart. Annähernd fünfzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als
Kammermusiker, Solist und Dirigent Werke für Trompete und Corno da caccia interpretiert.
Das Leipziger Bach-Collegium hat sich 1976 auf Anregung Ludwig Güttlers gebildet, um eine
spürbare Lücke im Bereich der historischen Musikpflege schließen zu helfen. Das Ensemble spielt
in der Besetzung Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Violoncello, Kontrabass und Cembalo. Diese
Kammermusikvereinigung verwendet nicht historische Instrumente, sondern sie hat sich die
Aufgabe gestellt, mit dem heute gebräuchlichen Instrumentarium die historische Spielweise zu
realisieren. Das bisher erschlossene Quellenmaterial aus jener Zeit gibt umfassende Auskunft über
die besondere Eigenart der jeweiligen Aufführungspraxis. So wird namentlich das alte, weithin in
Vergessenheit geratene Verzierungswesen bis hin zur Improvisation wiederbelebt.
Das Repertoire konzentriert sich auf das Schaffen Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen,
greift aber auch in die Frühklassik hinein. Das Ensemble beabsichtigt, das überlieferte Erbe aus
dem 17. und 18. Jahrhundert lebendig zu erhalten, indem es bei seinen Darbietungen zu zeigen
versucht, dass und wie die Musik dieser Zeit „Freiheit des spielenden Geistes“ ist.

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