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DUO KRATSCHKOWSKI (Ukraine) und Gäste - Dresden

Beginn:
20.09.2019, 20:00 Uhr
Ende:
-

DUO KRATSCHKOWSKI (Ukraine) und Gäste in Dresden

»Petruschka«
Igor Stravinskys Ballett-Suite in der Fassung für zwei Akkordeons im ersten Konzertteil.
Lieder und Musik rund um die Welt im zweiten Teil.

ELENA KRATSCHKOWSKI Akkordeon
RUSALND KRATSCHKOWSKI Akkordeon
Als Gäste dabei:
SERVER ABKERIMOV Akkordeon
OLEG BALTAGA Perkussion

Was die beiden mehrfach mit Preisen und Urkunden ausgezeichneten Musiker auf ihren Instrumenten zaubern ist eine ganze musikalische Welt:
Russische Romanzen, jiddischer Klezmer, klassische Kompositionen von Bach, Vivaldi bis Chatschaturian, Zeitgenössisches, Chansons, Tangos und vieles mehr, mit ebenso großem Spaß wie grenzenloser Fantasie, mitreißender Spielfreude und absoluter Perfektion.
Dies aus allernächster Nähe zu erleben laden die beiden Instrumentalisten zum ersten Konzert der neuen, nunmehr 15. Konzertsaison. .

Vor 20 Jahren gastierten sie erstmals beim Internationalen Akkordeonfestival im italienischen Castelfidardo und gewannen auf Anhieb den 3. Platz.
Es war der Beginn ihrer internationalen Karierre.
Seit 15 Jahren leben die beiden Musiker, die auch privat ein Paar sind, in Dresden.

Nach den »Bildern einer Ausstellung« (Mussorgsky), »Die vier Jahreszeiten« (Vivaldi), »Die Goldberg-Variationen« (Bach) - die alle innerhalb dieser Konzertreihe ihre begeistert aufgenommenen Premieren erlebt haben - haben sich die beiden virtuosen Musiker eines neuen Werks angenommen:
»Petruschka«, die Ballettsuite des großen russischen Komponisten Igor Stravinsky.

Zu dessen Entstehung:
Nachdem Strawinsky zuvor hauptsächlich Lieder komponiert hatte wagte er ab 1903auch größere kompositorische Formen. Nach der Premiere des »Feuervogel« 1910 bekam er direkt den nächsten Auftrag, aus dem dann das 1913 uraufgeführte »Le sacre du printemps« hervorging.
Bei dessen Vorarbeiten entwickelte Strawinsky jedoch die Idee für noch ein weiteres Werk.
In seinen Erinnerungen erzählt der Komponist später davon: "Bei dieser Arbeit hatte ich die hartnäckige Vorstellung einer Gliederpuppe, die plötzlich Leben gewinnt und durch das teuflische Arpeggio ihrer Sprünge die Geduld des Orchesters so sehr erschöpft, dass es sie mit Fanfaren bedroht. Daraus entwickelt sich ein schrecklicher Wirrwarr, der auf seinem Höhepunkt mit dem schmerzlich-klagenden Zusammenbruch des armen Hampelmannes endet."
So entstand »Petruschka«, ursprünglich als Konzert für Orchester und Klavier entworfen, aber auf Anregung von Djagilew, dem Begründer und damaligen Impresario der »Ballets Russes«, zur Ballettmusik umgeschrieben. Premiere war 1911 in Paris.

Im historischen Kontext lässt sich »Petruschka« somit der zweiten Schaffensperiode Strawinskys zuordnen: der Zeit seiner großen Ballette unter der Zusammenarbeit mit den »Ballets Russes«. Es nimmt im Schaffen Strawinskys eine bedeutende Rolle ein, denn es sind diese drei Werke »Feuervogel«, »Petruschka« und »Le sacre du printemps«, die seinen Weltruhm begründeten.

Im zweiten Konzertteil erklingen kürzere Kompositionen, Musik aus verschiedenen Kulturen dieser Welt.
Tango. Klezmer. Russisches. Eigenes ... Die Kratschkowskis sind überaus kreative Musiker, kein Musikstück, das ihnen gefällt, ist vor ihrer Schaffenskraft sicher.
Dazu haben sie sich Gäste eingeladen:
Der in Prag lebende Krimtataren Server Abkerimov gab bereits im Februar 2019 beim Konzert des Gitarrenvirtuosen Enver Izmailov seinen kurzen, aber begeistert gefeierten Einstand im Rahmen dieser Konzertreihe. Auch er ist ein Meister auf dem Akkordeon.
Auch der weltmusikalisch versierte Percussionist Oleg Baltaga war beim Konzert des armenisch-moldawischen Ensembles »Aguas« bereits Gast dieser Konzertreihe.

Lassen Sie sich überraschen!

P R E S S E:

»Was Elena und Ruslan Kratschkowski auf dem Akkordeon bieten, ist ausschließlich mit Superlativen zu beschreiben. Die Freude am vitalen Spiel teilt sich dem Publikum sofort mit. Nirgendwo kalte Perfektion oder gar abspulende Routine; die brillierenden Pianisten servieren die Stücke auf Effekt gebürstet und mit einem Augenzwinkern.
Zwei Stunden dauert der Abend voller musikantischer Bravour. Wäre es nach dem Willen des Publikums gegangen, hätten die zwei sympathischen Gäste ihre viele Kilogramm schweren Instrumente noch lange nicht ablegen dürfen.«
Zeitung Uelzen

»Die beiden Musiker überraschen immer wieder mit einer Mischung aus profunder musikalischer Intelligenz, mitreißender Vitalität und einer Virtuosität, die ihresgleichen sucht.
Sie sind Akkordeonisten der Sonderklasse, ihre musikalische Intelligenz und Virtuosität sind umwerfend..«
Dresdner Neueste Nachrichten

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