Sie befinden Sich hier:

6. Symphoniekonzert - Grausam, hold und inbrünstig - Emilie Mayer Retrospektive - Brandenburg an der Havel

Beginn:
30.03.2023, 19:30 Uhr
Ende:
-
Weitere Termine siehe am Ende dieser Seite

EMILIE MAYER RETROSPEKTIVE

SYMPHONIEKONZERT NR. 6
GRAUSAM, HOLD UND INBRÜNSTIG

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Ouvertüre aus Don Giovanni

„Crudele! …“ - Arie der Donna Anna aus Don Giovanni

Zwischenaktmusik zum Schauspiel „Thamos“

Konzertarie „Schon lacht der holde Frühling“ K. 580

„Marsch der Priester“ aus Die Zauberflöte

2. Akt - Arie der „Königin der Nacht“ aus Die Zauberflöte

EMILIE MAYER
Symphonie Nr. 5/7 (35‘)

Dirigat: Anna-Maria Helsing

Sopran: Natallia Baldus

Moderation (Klassik für Neugierige):Alexander Busche

Zwei Formen des Hochdramatischen bietet dieses Symphoniekonzert in seiner Programmauswahl: Die erste befasst sich mit der männlichen Sicht auf die „Gefühlsausbrüche“ und Emotionen des weiblichen Geschlechts, die andere bietet die musikalische Offenbarung der eigenen, weiblichen Gefühlswelt.
Und, oh Wunder, wir erkennen deutliche Unterschiede! Mozart charakterisiert die Frau als „tobendes Weib“ mit fast schon grausam keifenden Spitzentönen – vor allem in Form der Königin der Nacht seiner Zauberflöte – oder stellt sie in Form der holden Tugendhaften als das absolute Gegenteil dar, den Frühling fast ebenso grausam süß besingend. Emilie Mayer belegt dagegen in ihrer 7. Symphonie, wie facettenreich und vielseitig der weibliche Blick auf musikalische „Emotionsausbrüche“ und deren kompositorischen Ausdruck sein kann. Die Symphonie in f-Moll war tatsächlich Mayers siebte Symphonie. Sie wird heute aber aufgrund der Tatsache, dass ihre fünfte verschollen ist und beide Werke von ihr persönlich nicht mit Ordnungsnummern versehen wurde, auch gerne mit „5. Symphonie“ betitelt. Wie auch immer: Hier beherrscht eine inbrünstige Dramatik das von Verve und Finesse geprägte Werk einer Komponistin, die Originalität, Experimentierfreude und Unabhängigkeit nicht nur lebt, sondern auch in Noten zu Papier bringt.
Und wieder der Vergleich zu Beethoven, der an dieser Stelle durchaus durch den zu Mozart ergänzt werden dürfte. Denn 1850 schon lobt die ´Neue Zeitschrift für Musik´ die ´zuweilen an Beethoven erinnernde, doch deshalb keineswegs unselbstständige Erfindung´ Emilie Mayers.

Als eine von zwei Botschafterinnen dieser beiden unterschiedlichen Sichtweisen auf ein- und dasselbe Subjekt fungiert die Sopranistin Marie Sofie Jacob. Sie sorgt mit ihrem weichen und überaus fein geführten Sopran dafür, dass die Spitzentöne der von ihr interpretierten Arien auf wunderbare Weise relativiert und mit Inhalt „gefüllt“ werden.
Anna-Maria Helsing am Pult der Brandenburger Symphoniker wird für die angemessene Entsprechung in der Interpretation sorgen – in den symphonischen Teilen des Programms ebenso wie bei der musikalischen Begleitung der Arien.

Tickets für diese Veranstaltung bei reservix.de kaufen
Preis pro Ticket: ab 29,70 € *
Versandart: ♦ print@home   ♦ Postversand
* Preise inkl. MwSt. zzgl. Service- und Versandkosten:
Servicegebühren (pro Bestellung): 2,00 €
Versandkosten (pro Bestellung): 2,50 €
Zusatzgebühren:
- Versand Inland - per Einschreiben: 3,90 €
- Versand EU-Staaten/Schweiz (per Einschreiben): 7,90 €
- Versand Weltweit (per Einschreiben): 11,90 €

Bilder

Aktuell sind noch keine Bilder vorhanden.

 

- Werbung -
Adresse
Brandenburger Theater
Grabenstraße 14
14776 Brandenburg an der Havel
Deutschland


Weitere Termine dieser Veranstaltung

 

Ähnliche Veranstaltung suchen
Diese Veranstaltung...
Soziale Netzwerke
Version
Hinweis: Der komplette Veranstaltungseintrag mit allen angegeben Informationen und Bildern wurde direkt vom Veranstalter bzw. Ticketanbieter bei uns eingetragen. Es erfolgte keine Prüfung durch uns. Für die Korrektheit dieser Daten wird keine Gewähr übernommen.